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Dein neuer Fitness-Blog im rapid-Studio hier in Saarbrücken

Abspecken: Die große weite Welt der Diäten

Fast alle Deutschen wissen, was eine gute, gesunde Ernährung bedeutet und wie man abnimmt. 
Zum Beispiel die Kalorien reduzieren, weniger Fett, genug trinken, nicht soviel Süßes, weniger industriell gefertigtes Essen, mehr Vollwertiges, Natürliches; 
und natürlich: Weniger Couch, mehr Fitness.

Die wenigsten setzten es aber um, gefallen sich nicht mehr und möchten gerne abnehmen. Abnehmen ist eines der Hauptziele, mit dem wir im Fitness – Studio konfrontiert werden. Die Kunden wollen einen „Plan, der exakt auf sie abgestimmt ist.“
Wir machen dann eine Bedarfsberechnung, fragen nach Alltag und Ernährungsvorlieben und – Gewohnheiten und erstellen einen solchen Plan. Leider ist der Erfolg nur mäßig. 

Faktoren für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung?
Kontrolle übernehmen
Der Teilnehmer sollte seine Ernährung beherrschen, und sich nicht von seinen Essgewohnheiten beherrschen lassen – wer schreibt der bleibt. Wenn unsere Kunden aufschreiben, was sie essen und Kalorien aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten auflisten, gibt es schon die ersten AHA – Erlebnisse. Die meisten nehmen jetzt schon ab, obwohl sie einfach nur aufschreiben sollten: Man schaut auf die Liste, hinterfragt seine Motive, und schon ändert sich etwas. 
Neues ausprobieren, raus aus dem alten Trott
Neue Lebensmittel ausprobieren, oder bekannte Lebensmittel neu zubereiten oder kombinieren, das macht richtig Spaß – wenn Sie es selbst in die Hand nehmen. Gehen Sie in´s Internet, z.B. unter Chefkoch de, was-wir-essen.de, oder geben Sie nur ein Lebensmittel ein: die finden jede Menge Rezeptideen. Kaloriengehalt und Nährstoffverteilung inclusive. Manche sind zum Abnehmen geeignet, andere nicht.
Nahrungsmittel mit Suchtpotential
Es ist erwiesen, dass Zucker & Co Suchtpotential haben. Wenn Sie das für Sich akzeptieren, können Sie Sich fragen, ob Sie der Sucht radikal begegnen, oder sie „ausschleichen“ wollen. Beides hat sich bewährt. 
Geschmackserleben degeneriert
„Brutale“ Süße, zu viel Salz, und Würze haben unseren Geschmack abstumpfen lassen. Es geht in Richtung „immer mehr“. Achten Sie auf feine Nuancen, beschreiben Sie den Geschmack ihrer Mahlzeiten – es wird Ihnen Spaß machen. 
Ernährungskonzepte ausprobieren
Kontinuierliche Ernährungsreduktion, Intervallfasten, zwei, drei oder mehr Mahlzeiten am Tag, Low Carb, Low Fat, Vegetarismus. Alle Konzepte haben überzeugte Verfechter. Lassen Sie Sich die Konzepte erklären, wägen Sie ab, probieren Sie aus, was Ihnen gefällt. Sie werden viel über Sich und Ihren Körper lernen.
Fettstoffwechsel trainieren
Wer regelmäßig mehr als 3 Mahlzeiten am Tag hat oder sogar „zwischendurch“ Snacks, kalorienhaltige Getränke, usw. konsumiert braucht nie auf seine Fettreserven zurückzugreifen. Erst über einen sog. „Hungerast“ merkt der Körper, dass es die Fettreserven überhaupt noch gibt. Er muss üben und trainieren, um wieder an sie heranzukommen. 
Also: Wenn der Hunger nagt, abwarten bis die Fettverbrennung startet. Tipp: Wenn Sie beschäftigt sind, fällt das viel leichter. 
Was gehört noch zu einer guten Ernährungsberatung?
Ziele realistisch formulieren, Motivationshilfen, Umgang mit „Barrieren“ sind typische Werkzeuge unserer Beraterinnen.
Der erste Schritt
Fangen Sie heute noch an, Ihr Essen zu dokumentieren und nach leckeren, kalorienreduzierten Rezepten zu fahnden.
Aber Achung!
Wenn Sie eine Stoffwechsel- oder sonstige Erkrankung haben, besprechen Sie Ihre Ernährungsumstellung unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt.


Spannende Aktionen beim Tag der Gesundheit

Im Vorfeld konnten unsere Mitglieder wünschen, welche Angebote für einen Tag der Gesundheit sinnvoll sind, und was sie persönlich interessiert. 
Dabei kamen viele Anfragen zum Thema Ernährung, zu einem gesunden Lebensstil und Trainingskonzepten für verschiedene Indikationen. 
Diese Anregungen haben wir umgesetzt:
Auf der Trainingsfläche hatten, Sonja, Chrissi, Vanessa und Albrecht alle Hände voll zu tun, um Interessierte in einen Balance-Zirkel einzuweisen und dabei den Zweck der einzelnen Stationen zu erläutern. Außerdem ermittelten sie anhand von manuellen Muskelfunktionstests die individuelle Körperstatik, führten Körperfettmessungen durch, und konnten mit dem Alltags-Fitness-Test eine Prognose machen, wie sich die alltagsorientierte Leistungsfähigkeit beim aktuellen Lebensstil bis in´s hohe Alter entwickeln wird. 
Das ist besonders deshalb interessant, weil jeder zum Tragen der Einkaufstasche zum Treppensteigen ein gewisses Kraftniveau braucht. 
Die Prognose geht von 60-95 Jahre. 
Die Schnupper-Kurse „räckeln-strecken-Faszienfitnees“, „Yoga ganz einfach“ und „QiGong ganz einfach“ waren nur schwach besucht. 
Der Gesprächskreis von Chrissi „Gesunde Ernährung-was ist das eigentlich?“ war voll besetzt und für alle beteiligten außerst informativ.
Beim Vortrag von Michael „Gesunder Halsnackenbereich- welche Konzepte können helfen?“ sind wir nur bis zur Hälfte gekommen (war doch viel Stoff). Den Teil „Schmerzpsychologie“ haben wir außen vor gelassen. 

Wie geht es weiter?

Das große Interesse an gesunder Ernährung, Abnehmen, Sporternährung usw. nehmen wir auf. 
Vanessa, Chrissi, Denise und Jenny bilden sich gezielt im Bereich Ernährung fort. Neben individuellen Ernährungsempfehlungen und dem fachgerechten Auswerten der Ernährungserfassungsbögen werden sie regelmäßig Gesprächskreise zu bestimmten Themen anbieten (z.B. … bei chronischen Erkrankungen). Langfristig streben sie eine Ernährungsgruppe, mit Teilnehmern, die sich gegenseitig motivieren und ihre Erfahrungen austauschen an.

Der Umgang mit Rücken- und Halsnackenschmerzen ist eine große Herausforderung und gerade die Chronifizierung eine Gefahr. Deshalb werde ich die „Schmerzpsychologie“ zu in naher Zeit vortragen.


Was bedeutet eigentlich dynamisches Stehen?

In der Rückenschule und der Wirbelsäulengymnastik sprechen wir oft über „gutes“ oder rückengerechtes und „schlechte“ oder rückenbelastendes Verhalten. 
Gut wird i.d.R. eine ständig kontrollierte Doppel – S – Form der Wirbelsäule gesehen: 

  • Die Wirbelkörper stehen parallel zueinander, also gibt es keine Scherkräfte auf die Bandscheiben
  • Die Teilkörperschwerpunkte stehen im Lot übereinander, also ist die Muskelarbeit und die Tendenz für Muskelverspannungen, Faszienverklebungen, usw. ist gering.

Diese beiden Punkte sind insbesondere für das Stehen anwendbar. Wenn Sie Sich militärisch stramm hinstellen (Pobacken zusammen, Brustbein vorne hoch, Hals lang, Handflächen an der Hosennaht) ist die beschriebene Situation gegeben. 
Nehmen Sie probeweise diese Position ein. Lösen Sie dann nach und nach die Muskelanspannung von unten nach oben und behalten Sie in etwa die gleiche Körperhaltung bei. 
Beginnen Sie mit den Füßen: Entspannen Sie die Fußsohlen und die Zehen, schieben Sie die Fersenbeine mal nach außen und nach innen. Wie fühle sich der Bodenkontakt an? Stehen Sie eher auf den Fersen oder den Zehenballen? Ist der Kleinzehenballen genau so stark belastet wie der Großzehenballen? Können Sie Fersen und Zehenballen, Klein- und Großzehenballen zusammenziehen und entspannen? Wie wirken sich die unterschiedlichen Fußaktivitäten auf die Gesamtkörperhaltung, auf die Knie und Hüftgelenke aus? Die Füße bilden das Fundament unserer Körperstatik und verdienen viel Aufmerksamkeit. 
Was passiert, wenn sie die Knie kräftig strecken oder „entrasten“. Wie wirkt sich das auf unsere Haltung und die benachbarten Gelenke aus. Wie bewerten Sie die Unterschiede der Beinmuskelaktivität. Was bedeutet das für die Arbeit von Venen und Arterien?
Kippen Sie das Becken nach vorne und richten Sie es auf. Achten Sie dabei auf die Verteilung Ihres Körpergewichtes in den Füßen und die daraus folgende Muskelaktivität in den Waden und Oberschenkelrückseite; Was bedeutet die Beckenstellung für Ihren unteren Rücken?
Wenn Sie eine Angenehme Beckenstellung gefunden haben: Entspannen Sie in diesem Bereich alle Muskeln soweit als möglich. Fühlt es sich gut an?
Machen Sie mit der Brustwirbelsäule und dem Brustbein weiter. Beugen und strecken sie und finden Sie diejenige Position, in der Sie die Muskeln entspannen können und gleichzeitig sicher und entspannt auf dem ganzen Fuß stehen.
Und zum Schluss der Kopf. Strecken Sie das Hinterhaupt nach oben, so dass der Hals lang gezogen wird, lassen Sie das Kinn nach vorne sinken, so dass das Hohlkreuz der Halswirbelsäule stärker wird, oder lassen Sie (sogar) den ganzen Kopf nach vorne sinken, so als ob sie frustriert seien. Wie wirkt sich das auf Ihre Gesamtkörperstatik aus?

Haben Sie es bemerkt: Sie können stolz und aufrecht stehen, und dabei doch entspannt sein.

Dynamisch bedeutet immer: Die Haltung öfter mal wechseln. Mal im Parallelstand, mal das eine, mal das andere Bein vorne. Bleiben Sie selten lange stehen, sondern wechseln Sie nach Möglichkeit zwischen gehen, stehen, sitzen und liegen. Wie der Volksmund sagt: die beste Haltung ist immer die Nächste.


Haltungs- und Fitnessprogramme für Kinder und Jugendliche

Was sollte ein Präventionsprogramm leisten?
Kinder und Jugendliche verlieren immer mehr an Haltung und Leistungsfähigkeit. Das lesen wir seit Jahren in der einschlägigen Literatur – und es stimmt. 
Smart Phone & Tablett heben es sicher nicht besser gemacht. 
Die Aktion Kid Check der Uniklinik Homburg, des sportwissenschaftlichen Instituts des Saarlandes und der Saarbrücker Zeitung liefern uns regelmäßig harte Fakten und Erkenntnisse. 
Als Gesundheitsstudio fühlen wir vom rapid Team und diesem Thema verbunden und nehmen die Herausforderung an; z.B. mit dem Kurs „Haltungskorrektur Kid´s“, Donnerstag um 18.30 Uhr.
Welche Ziele haben Haltungs- und Fitnessprogramme für Kinder und Jugendliche?
Körperliche (und geistige Entwicklung) läuft dann optimal ab, wenn das Körpersystem in allen Entwicklungsschüben adäquat gefordert wird. Fordern bedeutet Fördern. Wir reden hier gerne von sensiblen Phasen. Schwerpunkte beim „Fördern durch Fordern“ sind 

  • altersgerechte Kraft und Haltungsstabilität (Haltung ist immer dynamisch)
  • Beweglichkeit und die Fähigkeit zum Entspannen
  • Ausdauer und Herzkreislauffähigkeit
  • Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit
  • Koordination als das harmonische Zusammenspiel von Muskelgruppen und Körperteilen, mit und ohne Zeitdruck
  • Körperwahrnehmung, zusammen mit der natürlichen Intelligenz: „Was tut mir gut und was tut mir nicht gut.“
  • Spaß am Sport und lebenslange Bewegungsgewohnheiten


Der Unterschied zum Betreiben einer Sportart:
Sportarten haben immer ein spezifisches Belastungsprofil. Es geht weniger um allgemeine Entwicklung als um Spezialisierung. Schon früh geht es um Kaderzugehörigkeit, Leistungsperspekktiven, … 
Haltungs- und Fitnessprogramme würden wir eher als Grundlagenprogramm, allgemeines Athletik- und Geschicklichkeitstraining sehen. 

Welche Voraussetzungen sollten Kinder und Jugendliche mitbringen? (s. Richtlinien der NSCA, National Strength and Conditioning Association, USA)

  • Jedes Kind sollte körperlich und geistig zur Teilnahme am Programm bereit sein; d.h. in der Lage, es ernst zu nehmen und nicht gezwungen sein.
  • Kinder sollten realistische Erwartungen haben: Es kostet Zeit, in Form zu kommen und neue Fertigkeiten zu erlernen. 


Im Nächsten Beitrag geht es um Inhalte für verschiedene Altersgruppen.


Wie haben Sie in der letzten Woche gelebt?

Von persönlichen Zielen und dem Umsetzen: Probieren Sie es aus!
Wir haben viele Ziele, manche speziell für einen bestimmten Zweck und Zeitraum (z.B. heute mache ich Hausputz) und andere sind dauerhaft im Hintergrund abgelegt (z.B. ich möchte gesund leben, oder: ich möchte mehr für mich tun). Gerade die „Hintergrundziele“ geraten oft ins Hintertreffen. 
Zum Thema „Gesund leben eine kleine Aufgabe (siehe Bild): Tragen Sie zu den angegebenen Themen aus dem Bereich „gesundes Leben“ ein, wie gut Sie in der letzten Woche waren.
Außen = hervorragend
Innen = ganz mies
Ganz sicher haben Sie Sich am Anfang der Woche keine Ziele zu genau diesen Themen formuliert, trotzdem können Sie den Kreis relativ sicher ausfüllen. Sie haben also schon – bewusst oder unterschwellig – klare Ziele und eine Vorstellung, was für Sie erreichbar ist, und was nicht. 
Wenn Sie den ausgefüllten Kreis betrachten, haben Sie Gelegenheit, Ihre Ziele und die Ursachen von Erfolgen und Misserfolgen zu bewerten:
Wie wichtig waren mir meine Ziele diese Woche? 
War ich zu anspruchsvoll, oder wäre mehr gegangen?

Gab es ein besonderes Ereignis, welches mich behindert hat? (Kommen solche Ereignisse öfter vor?)
Welche Strategie habe ich angewandt, und war es die Beste?

Bei den vielen Zielen, die man so hat, muss man Prioritäten setzen. Anders geht das gar nicht. Also nach der ersten Frage (Welche Ziele habe ich im Leben) stellt sich die Frage der Prioritäten. Da ist bei uns ein gesunder Lebensstil recht hoch eingeordnet (siehe Meinungserhebungen nach den Werten der Deutschen). 
Tipp für die nächste Woche: Machen sie sich ihre „unterschwelligen“ Ziele in Sachen Gesundheit bewusst. Überlegen Sie, was bei den einzelnen Zielen realistisch ist. Stellen sie sich einen Wochenplan auf. Überlegen Sie was sie tun können, wenn Unvorhergesehenes die Termine durcheinander bringt. 
So unterstützen Sie Ihr Ziele – orientiertes Verhalten:
Erinnerungshilfen
Aufhängen von Signalpunkten oder Informationsmaterial
Kollegen und Familie informieren
Kopplung mit regelmäßigen Alltagshandlungen (z.B. immer wenn ich einen Kaffee getrunken habe, mache ich Augengymnastik)
Umfeld anpassen: z.B. Schokolade aus dem Wohnzimmer und Schlafzimmer verbannen
Mentales Training
z.B. die geplante Walkingstrecke in Gedanken durchgehen (Geländeprofil, wie fühlt sich der Boden an, wie riecht es im Wald?)
Selbstbelohnung
z.B. wenn ich überall den 2- äußersten Ring geschafft habe, gönne ich mir …
Kontrakt
schriftliche oder mündliche Abmachung mit sich selbst (je formvoller, umso besser, mit Brief und Siegel)


Frauen trainieren anders als Männer?

Quelle: Zatiorsky/Kraemer: Krafttraining, Praxis und Wissenschaft

Wenn es darum geht, fettfreie Muskulatur aufzubauen und damit Ziele wie

  • Körperformung
  • Haltung und Gelenkstabilität
  • Fettabbau durch erhöhten Grund- und Leistungsumsatz
  • Leistungsfähigkeit, Explosivität

zu erreichen, dann gibt es kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Es gibt unterschiede in der Hormonproduktion, (deshalb sind Frauen nicht in der Lage, gleichviel Muskelmasse aufzubauen) und der Ausprägung von schnellen und langsamen Muskelfasern: Bei untrainierten Frauen überwiegen im Querschnitt die langsamen Fasern; das ändert sich aber schnell, wenn explosive, schwere Übungen in´s Training einbezogen werden.

Ein gut gestaltetes Trainingsprogramm berücksichtigt die individuellen Voraussetzungen (Stärken, Defizite) und die Ziele der Frau. 
In Einklang mit der „National Strength and Conditioning Association (NSCA)“ gibt es folgende Qualitätsmerkmale:

  • Das Programm enthält Übungen mit freien Gewichten und Hanteln, sowie Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Die Belastungsintensitäten sind mit den Männern identisch. 
  • Im Vergleich zum „normalen“ Fitnesstraining können Kraftmaschinen und (reine) Bauchmuskelübungen mit steigender Leistungsfähigkeit reduziert werden. Dafür alltagsnahe Übungen wie Ausfallschritte, Step up (beides auch diagonal und lateral) Ausfallschrittgehen, Kniebeugen mit hoher Intensität.
  • Komplexe Rumpfübungen wie (Schräg-) Bankdrücken, Klimmzüge, Latziehen, Rudern, Rückenstrecken, …
  • Wenn die Kraftgrundlagen gut entwickelt sind, kommen Komplexübungen aus dem Gewichtheben (Hang – Stoßen u. Reißen, Zugübungen, …) dazu. 
  • Progressive Anforderungen an die Gelenkstabilität in der Trainingsplanung (Propriozeptives Training, sensomotorisches Training)

Fit und Gesund nach Plan

Beim Treppensteigen aus der Puste und im Kleiderschrank ist alles zu eng. Nutzen Sie Ihre „Frühjahrsmotivation“ um in einen aktiven Lebensstil einzusteigen. Damit sich der Erfolg einstellt, und Sie langfristig dabeibleiben, gibt es einige Hilfen: 

Ziele bewusst machen
Ihre Ziele können im Bereich Gesundheit, Fitness, Figur, im sozialen, psychischen oder motorischen Bereich liegen. Der Klassiker im Frühjahr: Figur und Abnehmen. Ein Bisschen Figur und ein Bisschen Abnehmen ist der Anfang vom Ende Ihrer Fitnesskarriere. Was wollen Sie wirklich und warum wollen Sie es? Wie Viele kg, wie Viele cm. Wann werden Sie am Ziel sein, gibt es Zwischenziele?


Ein Bild sagt mehr … 
Wie sehen Sie aus, wenn der Bauch weg ist, die Taille schmal, die Kleidergröße zwei Nummern kleiner. Machen Sie Sich ein Bild – mit der heutigen Bildbearbeitung geht das richtig gut. Nutzen Sie das Bild als Motivationshilfe! Als Bildschirmschoner, im Kleiderschrank, am Kühlschrank – Sie wissen selbst, wo es passt. 

Was ändert sich, wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben?
Wie sehen sie Sich selbst, wie werden Familie und Freunde auf Sie reagieren? Werden Sie in Zukunft sportiver einkaufen, essen, andere Gesprächsthemen haben, …. 
Wie kommen Sie mit Arbeit, Haushalt, usw. zurecht, wenn Sie leichter und leistungsfähiger sind?
Es gibt so viele Möglichkeiten, die eine fitte Zukunft Ihnen bietet; wählen Sie den Stil, der zu Ihnen passt und malen ihn sich aus.

Zwischen - Ziele
Wenn sie gleich 30 kg abnehmen oder ein Modellathlet sein wollen, ist die Zukunft viel zu weit. Setzen Sie sich kleine Margen, die Sie feiern können. Eine Wohlfühlmassage, wenn 6 kg oder 4 cm geschafft sind, ein Aktivwochenende bei 10 kg , usw. 
Sie haben es sich verdient.

Sofort anfangen
„Ich will mal was für die Figur machen“ bedeutet wahrscheinlich, dass es noch Monate dauert, bis etwas geschieht. Was können Sie heute noch tun, damit das Projekt läuft. Einen Trainingspartner finden, Sportklamotten organisieren, Trainingstermin vereinbaren, irgend etwas sollten Sie auf jeden Fall tun, damit der Einstieg gesichert ist …

Ich wünsche viel Erfolg beim Einstieg in Fitness und Gesundheit.
In meinem nächsten Beitrag werde ich weitere typische Ziele zum Sporttreiben vorstellen,
bei der Wahl der Sportart helfen, und Tipps geben, was Sie tun können, wenn die Motivation nachlässt.


Richtig Atmen

Fitnesssportler atmen anders als Kraftsportler.

Das Atmen sollte man sich beim Fitness - und Krafttraining ab und zu bewusst machen. Gerade wenn man neue Übungen erlernt und alles richtig machen will, vergessen manche das Atmen ganz und halten die Luft an. Gut zu erkennen an der "roten Birne und herausquellenden Augen". Fitnesstrainer empfehlen i.d.R. bei Trainingsübungen, die in mehreren Wiederholungen ausgeführt werden, dass man 
in der schwereren, konzentrischen Phase, wenn die Gewichte hochgehogen werden wird ausgeatmet und
in der leichteren, exzentrischen Phase, wenn die Gewichte kontrolliert abgelassen werden, wird eingeatmet.

Preßatmung
Man weiß, dass "Pressatmung" während des "pressens" extreme Blutdruckwerte erzeugt. Deshalb müssen Herzpatienten darauf verzichten und sollten möglichst locker durcharbeiten.
Nachteil: Wer locker atmet, hat auch keine Power. Eine wirkliche Kraftentwicklung, wie man sie für Leistung, Body, Gelenkstabilität anstrebt, ist kaum möglich. Auch Herzpatienten sollten Muskulatur aufbauen, denn Muskeln sind
1. Wichtige Stellglieder, mit denen der Körper den Blutdruck Fein - reguliert, wenn er mal nicht gerade Pressatmung macht.
2. Ein besonders wichtiger Faktor wenn die normale Alltagsbewältigung gefährdet ist (aufstehen, treppensteigen, ...)
Deshalb können sogar Herzpatienten mit der sogenannten "Lippenbremse" das Pressen so modulieren, dass Power und Blutdruck in einem vernünftigen Verhältnis stehen. 

Angehaltener Atem und Pressatmung machen die Wirbelsäule stabil 
Die sogenannte "Bauchpresse" ist in unserem Bewegungsprogramm fest verankert. Wenn wir etwas schweres Heben schließen wir die Stimmritze und schließen so die Luft im Rumpf ein. Gleichzeitig werden Bauch-, Rippen, Rückenmuskulatur, Zwerchfell und Beckenboden gewaltig aktiv: Sie komprimieren die Luft im Rumpf wie einen prallen Ball. Dieser hat enorme Stützfunktion: Die Stabilität der Wirbelsäule wird um 20 - 40% gesteigert.
Das kann entscheident sein, ob der Rücken "hält", wenn Sie mal eine Kiste Wasser aus dem Kofferrraum heben. 

anatomische Anpassung
Bei Alltagsbewegungen und Trainingsübungen mit geringem Anstrengungsgrad will der Körper bei der Rumpfstreckung einatmen und bei der Rumpfbeugung ausatmen. Das gibt Sinn, weil sich der Brustkorb beim Strecken öffnet und beim Beugen komprimiert. Stellen Sie Sich vor, Sie stehen locker entspannt und ziehen die Arme nach oben hienten hoch. Da atmen Sie automatisch ein. 

biomechanische Anpassung
Wenn hohe und maximale Kräfte entwickelt werden, wird beim überwindenden Übungsanteil ausgeatmet und beim nachgebenden Anteil eingeatmet. Wenn sie bei der gleichen Bewegung wie eben eine Hantel heben, deren Gewicht sie nur ein paar mal schaffen, atemen sie bei der gleichen Bewegung aus.

Es kann also sein, dass sie bei der gleichen Übung beim Aufwärmen genau andersrum atmen als beim Training. Beispiele dafür sind Rückenstrecker, Butterfly und inverser Butterfly, Pull over, usw.

Tipp: Probieren Sie es mal aus.


Willkommen

...sage ich, Michael Müller zu unserem neuen spannenden Fitness-Blog aus unserem rapid-Studio hier in
Alt-Saarbrücken. Wir, das sind die Betreiber Michael und Gerlinde Müller sowie unser gesamtes rapid-Team,
geben euch hier Einblicke, was uns als Studiobetreiber, Fitnesstrainer, Kursleiter und allen anderen bewegt.
Die Beiträge sind subjektiv, aus der täglichen Arbeit heraus – dort wo Theorie auf Praxis trifft. 

Das wird euch in der nächsten Zeit erwarten:

  • Unsere Mitarbeiter stellen sich vor
  • Aktionen, Feste und natürlich der beliebte Tratsch und Klatsch aus unserem rapid
  • Große und kleine Erfolge unserer Mitglieder
  • Fortbildungen die unsere Mitarbeiter gemacht haben. Was haben sie für ihre tägliche Praxis mitgenommen?
  • Der Fitness-Markt: Neues an Groß- und Kleingeräten für Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit;
  • Testgeräte für welche Bedürfnisse?
  • was bringen Fitness- und Ernährungs-Apps, Wearables, … Welche Unterschiede gibt es?
  • Fitness-Trends: Welche Trainings- und Betreuungskonzepte sind zur Zeit „in“ und wie sehen wir das.
  • Fitness, Wellness, Balance, Power, Leistung, wie findest Du Dein Ding?
  • Neues aus der Sportwissenschaft



Bis demnächst hier auf unserem neuen Blog aus dem rapid,
es wird bestimmt jede Menge Spannendes zu berichten geben :-)


euer Michael Müller (rapid-studio.de)